Zum Kernenturm auf den Höhen des Schurwaldes

Themenwanderung – „Türme und Wanderheime in Württemberg“

Das Jahresthema 2026 „Türme und Wanderheime“ führte uns am 26. September auf den höchsten Punkt des Schurwaldes. Am frühen Morgen ging es mit der Bundesbahn bis Esslingen und weiter mit der S- Bahn nach Untertürkheim und weiter nach Rotenberg. Nach einer ersten Stärkung mit Ausblick über  Stuttgart und das untere Neckartal  wechselten wir die Spornlage und gingen nach Osten. Auf dem Weinwanderweg durch die Weinberge von Uhlbach stiegen wir langsam empor mit traumhaft schönen Ausblicken  auf Uhlbach, die Filderebene und den weit entfernten Albtrauf. Auf guten Wegen erreichten wir zur Mittagsrast den Kernenturm. Am Wochenende ist der Kiosk geöffnet und er versorgte uns bestens. Der Kernenturm ist der erstgebaute Albvereinsturm im Jahr 1898. Er steht auf dem höchsten Punkt des Schurwaldes und bietet vom 27 Meter hohen Turm einen Rundumblick in alle Himmelsrichtungen. Nach der Stärkung  ging der Rückweg über die Grabkapelle Württemberg und durch die Rebhänge von Ober – und Untertürkheim.  Bei hochsommerlichen Temperaturen  fand unsere Wanderung ihren Abschluss bei der großen Kelter in Untertürkheim. Mit dem Duft der frisch gepressten Trauben machten wir uns auf den Heimweg mit der Bahn.

Bild mit der Wandergruppe vor dem Kernenturm

Albverein Unterhausen auf Freitagstour „Natur und Kultur“

Auf dem Dreiburgenweg in Genkingen unterwegs

Die letzte Freitagstour „Natur und Kultur“ fand am 11. September 2026 statt. Bei bestem Wetter startete die Tour in der Kirche in Genkingen. Ute Scheider berichtete vom Engagement der Initiatoren  des neuen Dreiburgenweges und von der Einweihungswanderung. Zügig ging die Wandergruppe auf den fast 9km langen Weg. Nicht weit von der Kirche steht die erste Infotafel, die auf das Steinhaus hinweist. Sichtbar geblieben ist hier nichts mehr. Nur die Straßenbezeichnung Burgstraße weist darauf hin.

Der Weg zur zweiten Burg geht hoch zur nordwestlichen Bebauungsgrenze und weiter auf dem Hauptwanderweg 1 in den Wald hinein in Richtung Nebelhöhle. Auf einem abfallenden Felssporn findet man den Burggraben und ein Plateau, wo die Kernburg des Burgstalles stand.

Nun machten wir uns auf zu der bekannten Burgruine Hohengenkingen. Zuerst gings hinunter zur Landesstraße am nördlichen Ortseingang und hinauf zur ersten Anhöhe. Weiter zog sich der Weg mit herrlichen Ausblicken zum Roßberg, nach Salmendingen und der Anhöhe der Bärenhöhle. Auf dem gut beschilderten Weg fand man gut den Einstieg zum Hohengenkingen. Auf kurzem, steilem Weg erreichten wir den Aussichtpunkt am Waldrand unweit der Burg. Hier war gut Rast machen. Danach schauten wir uns die aktuellen Grabungen und neu aufgeschichteten Steinquader der Burgruine Hohengenkingen an. Auf dem Rückweg in die Ortsmitte Genkingen zeigte uns die Wanderführerin Ute Scheider wie genial die Initiatoren des Weges die Historie des Mittelalters mit der Schönheit der Alblandschaft hier verbunden haben. Mit einem Cafebesuch und einem Dank an unsere Wanderführerin schlossen wir die Tour ab.

Foto von der Wandergruppe an der Burgruine Burgstall

Albverein Unterhausen bei Abendwanderung am 8. September unterwegs

Letzte Abendwanderung des Jahres 2026.

Bei spätsommerlichem Wetter fand am 08. September die letzte Abendwanderung der Ortsgruppe Unterhausen statt.
Die Runde führte vom Weingarten zunächst entlang des unteren Nussbaumwegs und weiter am Zellerbach in Richtung Schützenhaus. Auf halber Strecke ging es über den oberen Wiesenweg zurück – stets mit Blick in Richtung der untergehenden Sonne.

Vor dem ehemaligen Krämerhäusle wurde noch eine kleine Vesperpause eingelegt und die Wanderer konnten das letzte Abendrot genießen, bevor es in der Dämmerung zurück zum Ausgangspunkt ging.

Ein wunderschöner Abschluss der diesjährigen Abendwanderungen. Wir freuen uns schon auf die gemeinsamen Touren im kommenden Jahr!

Blick zum Schönbergturm

Rast am Krämerhäusle

Rast am Krämerhäusle