Albverein Unterhausen auf Freitagstour „Natur und Kultur“

Auf dem Dreiburgenweg in Genkingen unterwegs

Die letzte Freitagstour „Natur und Kultur“ fand am 11. September 2026 statt. Bei bestem Wetter startete die Tour in der Kirche in Genkingen. Ute Scheider berichtete vom Engagement der Initiatoren  des neuen Dreiburgenweges und von der Einweihungswanderung. Zügig ging die Wandergruppe auf den fast 9km langen Weg. Nicht weit von der Kirche steht die erste Infotafel, die auf das Steinhaus hinweist. Sichtbar geblieben ist hier nichts mehr. Nur die Straßenbezeichnung Burgstraße weist darauf hin.

Der Weg zur zweiten Burg geht hoch zur nordwestlichen Bebauungsgrenze und weiter auf dem Hauptwanderweg 1 in den Wald hinein in Richtung Nebelhöhle. Auf einem abfallenden Felssporn findet man den Burggraben und ein Plateau, wo die Kernburg des Burgstalles stand.

Nun machten wir uns auf zu der bekannten Burgruine Hohengenkingen. Zuerst gings hinunter zur Landesstraße am nördlichen Ortseingang und hinauf zur ersten Anhöhe. Weiter zog sich der Weg mit herrlichen Ausblicken zum Roßberg, nach Salmendingen und der Anhöhe der Bärenhöhle. Auf dem gut beschilderten Weg fand man gut den Einstieg zum Hohengenkingen. Auf kurzem, steilem Weg erreichten wir den Aussichtpunkt am Waldrand unweit der Burg. Hier war gut Rast machen. Danach schauten wir uns die aktuellen Grabungen und neu aufgeschichteten Steinquader der Burgruine Hohengenkingen an. Auf dem Rückweg in die Ortsmitte Genkingen zeigte uns die Wanderführerin Ute Scheider wie genial die Initiatoren des Weges die Historie des Mittelalters mit der Schönheit der Alblandschaft hier verbunden haben. Mit einem Cafebesuch und einem Dank an unsere Wanderführerin schlossen wir die Tour ab.

Foto von der Wandergruppe an der Burgruine Burgstall